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QR-Rechnung: Seit November 2025 ist die strukturierte Adresse Pflicht

Seit dem 22. November 2025 werden QR-Rechnungen mit Adressen im «kombinierten» Format nicht mehr akzeptiert. Hat Ihre Rechnungssoftware nicht nachgezogen, können Ihre Kunden womöglich nicht mehr per Scan bezahlen.

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Buchhaltung und MWST
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Was sich geändert hat

Die QR-Rechnung hat die orangen und roten Einzahlungsscheine abgelöst, die am 30. September 2022 verschwunden sind. Ihr Zahlteil enthält einen QR-Code mit allen Angaben zur Zahlung: Konto, Betrag, Referenz und Adressen.

Diese Adressen liessen sich bisher auf zwei Arten erfassen. Beim Typ K, der kombinierten Adresse, standen Strasse und Hausnummer auf einer Zeile, Postleitzahl und Ort auf einer anderen. Beim Typ S, der strukturierten Adresse, hat jedes Element sein eigenes Feld: Strasse, Hausnummer, Postleitzahl, Ort und Land.

Seit dem 22. November 2025 ist nur noch der Typ S zulässig. So sehen es die Implementation Guidelines von SIX vor, der Betreiberin der Schweizer Zahlungsinfrastruktur.

Warum diese Änderung

Eine strukturierte Adresse kann eine Maschine eindeutig lesen. Das erleichtert die Prüfung von Zahlungen und entspricht der Norm ISO 20022, mit der die Banken Überweisungen abwickeln.

So prüfen Sie Ihre Rechnungen

  • Scannen Sie den QR-Code einer aktuellen Rechnung mit der App Ihrer Bank. Meldet sie einen Adressfehler, liegt es am Format.
  • Prüfen Sie, ob Ihre Software die Kundenadresse in getrennten Feldern erfasst (Strasse, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) und nicht in einem einzigen Textblock.
  • Kontrollieren Sie auch Ihre eigene Adresse als Zahlungsempfänger: Für sie gilt dieselbe Regel.
  • Eine 27-stellige QR-Referenz gehört immer zu einer QR-IBAN. Mit einer gewöhnlichen IBAN verwenden Sie die Creditor Reference (sie beginnt mit RF) oder gar keine Referenz.

Weitere Regeln, die Sie kennen sollten

  • Der Zahlteil misst 210 × 105 mm: links ein Empfangsschein von 62 mm, rechts der eigentliche Zahlteil von 148 mm.
  • Der QR-Code misst 46 × 46 mm und trägt in der Mitte ein Schweizerkreuz.
  • Auf Papier muss der Zahlteil perforiert sein, damit er sich abtrennen lässt. Bei einer PDF-Rechnung per E-Mail zeigt eine gepunktete Linie mit Scherensymbol, wo geschnitten wird.
  • Der Betrag ist freiwillig: Eine QR-Rechnung ohne Betrag eignet sich zum Beispiel für eine Spende.
  • Nur zwei Währungen sind möglich: Schweizer Franken und Euro.

Was Qompta macht

Qompta, unsere kostenlose Buchhaltungssoftware, versieht jede als PDF exportierte Rechnung mit ihrem QR-Zahlteil nach Schweizer Norm. Sie müssen nichts zusätzlich installieren und kein Modul dazukaufen.

Sie arbeiten mit einer anderen Software? Fragen Sie Ihren Anbieter, ob Ihre Version Adressen vom Typ S erzeugt. Wird das Programm nicht mehr gepflegt, ist jetzt vielleicht der richtige Moment, mit uns darüber zu sprechen.

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